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| Teuto InServ: neue Laseranlage bietet viele Möglichkeiten |
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Mal praktisch, mal dekorativ
Die neue Laserbeschriftungs- und -schneidanlage von Teuto InServ (Bielefeld-Ummeln) bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten:
Mit ihr lassen sich Weinflaschen dekorativ gravieren, Motive in Plexiglas lasern oder auch Gummistempel herstellen.
Nahezu alle Materialien können mit dem Laser bearbeitet werden, ob Holz, Kunststoff, Plexiglas, Leder, Papier oder Metall.
Nach einer digitalen Vorlage wird das Motiv äußerst präzise in das Material entweder eingebrannt oder graviert. Dank des
feinen Laserstrahls sind sehr feine, komplexe Bilder, Schriftzüge oder Logos möglich.
Auf diese Weise können Werbeartikel oder Geschenke verziert, Vorhängeschlösser oder Werkzeug für den privaten oder gewerblichen
Bereich gekennzeichnet werden. Die Laseranlage kann Materialien bis zu einer Größe von 44 mal 74 Zentimetern und einer Dicke
von bis zu 2,5 Zentimetern schnell und zuverlässig bearbeiten. |
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| Landessportfest der Förderschulen |
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Die Landesmeisterschaft im Tischtennis geht an die Schule Am Möllerstift
Die Landesmeisterschaft im Tischtennis der Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung geht zum zweiten Mal an die Schule
Am Möllerstift.
Beim Landessportfestturnier Mitte März (18.03.) in Nieheim-Eversen (Kreis Höxter) holten die Schülerinnen und Schüler der Ober- und
Berufsbildungsstufe nicht nur den 1. Platz, sie belegten auch den 2., 3. und den 5. Platz. Insgesamt nahmen 32 Schüler von acht
Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung aus ganz Ostwestfalen-Lippe an dem Wettbewerb teil. Die Tischtennis-Landesmeisterschaft
findet alle zwei Jahre statt.
Bei der Landesmeisterschaft spielten eine Sportlerin und vier Sportler aus der Ober- und Berufsbildungsstufe im 32er Feld im Doppel-K.O.-Modus.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich gut vorbereitet. Bereits im Februar nahmen sie an der Schulmeisterschaft im Einzelwettbewerb für
die weibliche und männliche Jugend teil. Dieses Turnier gibt es seit mehr als zwölf Jahren.
Anfang März dann fanden zum ersten Mal die Schulmeisterschaften im Tischtennis-Rundlauf statt, an denen sich 15 der insgesamt 22 Klassen der
Schule Am Möllerstift beteiligten. |
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| SPD-Ratsmitglieder machten sich vor Ort ein Bild |
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Umbau der Förderschule Am Möllerstift: Politiker sind jetzt gefragt
Die Förderschule Am Möllerstift benötigt mehr Platz für ihre Schüler. Zurzeit gehen etwa 220 Kinder und Jugendliche hier zur
Schule, konzipiert ist sie für 140. Die Schulleitung erhofft sich jetzt Unterstützung von den Bielefelder Politikern. Auf ihre
Einladung hin besuchten zunächst SPD-Ratsmitglieder ((Ende März)) das Gebäude, um sich ein Bild von der Notwendigkeit eines Umbaus
zu machen.
Zu klein
„Wir können die Anforderungen an einen optimalen Unterricht so nicht erfüllen“, erklärte Reinhard Kerlin, Leiter der Förderschule
mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung den SPD-Politikern Günter Gabrecht, Regina Kopp-Herr und Barbara Schneider. Von der Enge
der Räume konnten sich die drei selber überzeugen, als sie in einem der etwa 30 Quadratmeter großen Klassenzimmer saßen. Zu klein,
wenn dort durchschnittlich elf Schüler von zwei Lehrern unterrichtet und von ein bis zwei Integrationshelfern begleitet werden.
Hinzu kommt, dass die Schüler der Ganztagsschule in den Unterrichtsräumen auch frühstücken und zu Mittag essen, wodurch jedes Mal
zusätzliche Unruhe entsteht.
Mehr Fach- und Förderräume
Deswegen sehen die Umbaupläne eine Mensa vor, Pflegetoiletten auf jeder Etage, Fachräume und spezielle Förder- und Rückzugräume
für Schüler mit emotional-sozialen Schwierigkeiten. Die Größe der Klassenräume soll auf durchschnittlich 70 Quadratmeter verdoppelt
werden. Geplant sind ebenfall ein erhöhter Schallschutz und optimierte Energiesparmaßnahmen. Betroffen ist der Altbau im 1. und 2.
Obergeschoss.
Verbesserter Brandschutz
„Das wichtigste aber ist eine Verbesserung des Brandschutzes“, meinte Reinhard Kerlin. Das habe der verantwortliche Architekt
festgestellt. Das sahen auch die SPD-Politiker so: „Der Bedarf ist unstrittig“, meinte Günter Gabrecht, Vorsitzender des Sozial-
und Gesundheitsausschusses der Stadt Bielefeld. Alle drei empfahlen deshalb der Schulleitung, die Notwendigkeit eines neuen
Brandschutzkonzeptes durch die Städtische Feuerwehr bestätigen zu lassen. Anschließend könne das Schulamt der Stadt Bielefeld
eine Beschlussvorlage für den Rat formulieren. Auf diese Weise hofften sowohl die Schulleitung als auch die SPD-Politiker, die
notwendigen kommunalen Gelder für den Umbau zu erhalten.
„Förderschule entlastet Stadt“
Rund eine Million Euro sind nötig, um die Förderschule nach den vorliegenden Plänen zu erweitern und zu modernisieren. Den Löwenanteil
würde das Land NRW über die Bezirksregierung beisteuern. „Die Stadt hat nicht nur eine moralische Verpflichtung, den Umbau zu unterstützen“,
so die Ansicht Günter Gabrechts, „sie muss auch aus Haftungsgründen die geplanten Brandschutzmaßnahmen bestätigen.“ Schulleiter Reinhard
Kerlin wies zusätzlich darauf hin, dass die private Förderschule die Stadt entlaste, weil sie Bielefelder Schüler mit Förderbedarf
unterrichtet und der Stadt damit einen Teil ihrer Pflichtaufgabe abnimmt.
Schülerzahlen steigen
Der schulische Betrieb soll nach dem Umbau mindestens für die nächsten 20 Jahre gesichert sein, so Kerlin weiter. Der Umzug der
Berufsbildungsstufe in die neue Schule Am Niedermühlenhof Ende dieses Jahres werde den Standort Am Möllerstift zunächst etwas
entlasten, aber: „Es ist abzusehen, dass die Zahl der Schüler mit Förderbedarf bei der geistigen Entwicklung in Zukunft weiterhin
zunehmen wird.“ Als nächstes will die Schulleitung auch Mitglieder der anderen im Bielefelder Rat vertretenen Parteien, Vertreter
der Bezirksvertretung sowie die NRW-Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, Angelika Gemkow, zur Ortsbesichtigung
einladen.
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| 1. Spatenstich für die neue Schule Am Niedermühlenhof |
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Jetzt geht’s los!
Das Wetter war unfreundlich, dafür die Stimmung umso besser. Schüler, Lehrer, Architekt, Investor und Vertreter der Stadt feierten am 19.
März den 1. Spatenstich für die neue Schule Am Niedermühlenhof, in der zukünftig die Berufsbildungsstufe untergebracht sein wird. Wenn
alles planmäßig verläuft, können die etwa 80 Schülerinnen und Schüler von der Schule Am Möllerstift Ende Dezember in „ihre“ Schule umziehen.
Mittendrin
Dann sind sie mittendrin: mitten in Bielefeld, mitten in der normalen Schullandschaft. Und das ist nicht nur räumlich gemeint. Eine eigene,
berufsbildende Schule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung bedeutet für die 17- bis 20-Jährigen ein Schritt hin zu mehr Normalität.
Wie es bei Regelschulen der Fall ist, lernen sie, sich auf ein weitgehend selbstständiges Leben vorzubereiten, und das nicht nur im beruflichen
Bereich. Schon allein der Weg zur Schule mit Bus oder Straßenbahn kann für sie zu einem normalen Stück Alltag werden.
Drei Jahre Vorbereitung
„Es ist aufregend, dieses Projekt von Anfang an mitzugestalten“, meint der jetzige Konrektor der Schule Am Möllerstift und künftige
neue Schulleiter, Wilfried Düllberg. Fast drei Jahre hat es gedauert, bis jetzt der 1. Spatenstich getan werden konnte. Auf dem etwa 3300
Quadratmeter großen, ehemaligen Sportplatz entsteht ein 2500 Quadratmeter großer Neubau mit einer geräumigen Mensa, einer Lehrküche und
einem Außengelände mit Sitzgelegenheiten.
Ausstattung noch nicht ganz komplett
Von Anfang an wurden die Bedürfnisse und Interessen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Natürlich ist noch nicht alles komplett.
„Wir wünschen uns noch ein Fußballtor und einen Basketballkorb“, meint der 18-jährige Dominik. Dafür und auch für die Vervollständigung
der unterrichtsrelevanten Ausstattung wie zum Beispiel Computer wird noch Unterstützung gesucht.
Realisiert werden konnte die neue Schule Am Niedermühlenhof dank eines privaten Investors, der die Kosten in Höhe von fünf Millionen
Euro finanziert.
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