Newsletter Lebenshilfe Bielefeld 03/10
Themen:
Convexdruck erweitert Service mit neuen Maschinen
Auch Künstler schätzen zusätzliches Angebot

Eine leistungsstarke Digitaldruckmaschine und ein Folienplotter sind die neuesten Anschaffungen von Convexdruck (Bielefeld-Ummeln). Dank dieser Investitionen bietet das Unternehmen, ein Geschäftsbereich der Werkhaus GmbH, seinen Kunden einen Service, den auch Künstler zu schätzen wissen.

„Die Digitaldruckmaschine ist im mittleren Preissegment das Beste, was der Markt zu bieten hat“, erklärt Ingo Müller, IT-Systemkaufmann und bei Convexdruck für Druck und Webdesign zuständig. Die Maschine liefert ein hervorragendes Druckbild, so Müller, und besitzt viele weitere Vorteile: eine sehr gute Haftung der Farbe auf dem Papier, automatische Blattheftung und einen automatischen Frontschnitt, mit dem überstehende, innen liegende Seiten von Broschüren oder Büchern bündig abgeschnitten werden.

Auf diese Weise entstehen in einem Arbeitsgang fix und fertige Kalender, Bücher, Broschüren oder Plakate mit einem hochwertigen Druckbild bis DIN-A-3-Überformat. Die Maschine kann strukturiertes oder einfaches Papier bis 300 Gramm sowie Selbstklebe-Etiketten verarbeiten.

Dank der hohen Laufleistung von 60 DIN-A-4-Seiten pro Minute lassen sich die Aufträge sehr kurzfristig realisieren. „Heute bestellt, morgen geliefert“, so Ingo Müller. Die Daten können die Kunden per E-Mail, auf USB-Stick oder CD übermitteln. Der preisgünstige Digitaldruck eignet sich besonders für kleine Auflagen von einem bis zu 5000 Exemplaren, die auf Wunsch personalisiert werden können.

Mittlerweile kommen die Kunden aus ganz OWL und auch darüber hinaus, darunter Künstler wie der Maler Manfred Hübscher (Herford) oder die Künstlerin Inge Ritter (Bad Lippspringe). Aufgrund ihrer guten Erfahrungen mit Convexdruck vor einigen Jahren hat sie zurzeit abermals zwei Broschüren in Auftrag gegeben. „Die Zusammenarbeit mit Convexdruck ist überaus freundlich und unkompliziert. Änderungen, Ergänzungen, Korrekturen ─ alles kein Problem. Der erste Andruck beider Broschüren hat mich total begeistert, und das ‚Sahnehäubchen’ ist der Preis“, schwärmt die Künstlerin, die für ihre Bilder, Skulpturen und Keramikarbeiten bekannt ist. Ingo Müller: „Gerade in der Kunstszene spricht sich herum, dass wir hohe Qualität liefern.“

Bei der zweiten Neu-Anschaffung handelt es sich um einen Folienplotter, mit dem sich Beschriftungen oder Motive aus unterschiedlichen Arten von Kunststofffolien schneiden lassen, zum Beispiel als auffällige Werbeaussagen an Pkw oder in Schaufenstern.

Neben Digitaldruck und Folienbeschriftungen bietet Convexdruck bis zu zweifarbigen Tampondruck für das Bedrucken von Werbeartikeln wie Kugelschreiber oder Feuerzeuge, eine Laminiermaschine für die Einschweißung von Ausweisen, Plakaten oder Speisekarten in Folie sowie das Scannen von Dokumenten, Dias und Fotos. Zum Programm gehören ebenfalls das Heften, Schneiden, Falzen und Binden der Druckerzeugnisse.

Kampf gegen die Drachen-Mama
Ganz schön gefährlich ging es am Rosenmontag im Kindergarten Wirbelwind, Leipziger Straße 13, zu. Selbst die schöne Prinzessin Selin (6 Jahre) wagte es, gegen den wütenden Drachen zu kämpfen. Eigentlich war es eine Drachen-Mama (Kindergartenleiterin Alexandra Dreessen), die auf der Suche nach ihrem älteren Drachen-Kind war und sich mit jedem anlegte, der ihr dabei im Weg stand. So forderte sie die kleinen Prinzen, Hexen oder Piraten zum Kampf auf. Nebenan konnten sich die insgesamt 23 Kinder, zwei davon mit Förderbedarf, im Zauberschloss phantasievoll schminken lassen, oder sie tanzten ausgelassen im Spiegelsaal. Höhepunkt des Rosenmontags mit dem Motto „Märchen werden wahr“, bildete das große Buffet, zu dem die Eltern viele leckere Speisen beigesteuert hatten. Hierzu waren Mama, Papa und die Geschwister im Anschluss an das märchenhafte Treiben herzlich eingeladen.
Schule Am Möllerstift feiert 20 Jahre Schwarzlichttheater
„Theater ist Leben!“
„So einen großen Andrang hatten wir noch nie.“ Schulsekretär Werner Kozitzki konnte es kaum fassen. Fast 300 Leute waren am Montag, 22. März, zur Auftaktveranstaltung abends in die Schule Am Möllerstift gekommen, um das 20jährige Bestehen der Schwarzlichttheatertage zu feiern. 17 Schulen aus dem ganzen Bundesgebiet zeigten auf dem Festival bis zum 25. März in 21 Aufführungen ihr Können auf und hinter der Bühne.

Dicht gedrängt und gespannt wartete das Publikum darauf, dass sich der Vorhang öffnete. Den Anfang machte die Kleebach Schule aus Aachen. „Ein Kompliment“ hieß ihr rockiges Theaterstück, und das war in Richtung des Gastgebers gemeint. „Es ist immer etwas Besonderes, in Bielefeld aufzutreten“, so die Schülerinnen und Schüler aus Aachen.

Breites öffentliches Forum
Das Besondere an den Schwarzlichttheatertagen ist vor allem die Idee des integrativen Theaters, die von Anfang an im Vordergrund stand. Die Akteure mit und ohne Behinderung sollten ein breites öffentliches Forum für ihre Ideen und Leistungen erhalten, die sie nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne zeigen. Dieses Miteinander, das gemeinsame Ziel, der Spaß und der kreative Ausnahmezustand machen das Festival ebenfalls zu etwas ganz Besonderem.

„Die Schwarzlichttheatertage sind auch ein Ort der Begegnung für alle“, erklärte der Leiter der Schule Am Möllerstift, Reinhard Kerlin in seiner Begrüßung. „Sie konnten nur deshalb ein so großer Erfolg werden, weil so viele daran mitwirken“, meinte er.

„Kulturelles Leben in Bielefeld bereichert“
Um genau zu sein, waren es in den vergangen 20 Jahren 7500 Akteure aus Deutschland und auch Polen, die insgesamt 389 Theaterstücke aufgeführt haben, zählte Heinz-Joachim Niederschelp auf. Viele von den Mitwirkenden sind schon mehrere Male dabei. Durch das Festival habe man das kulturelle Leben in Bielefeld in großem Maße bereichert, meinte der Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Bielefeld in seiner Rede. Die Theatertage seien somit ein Schritt zur Unterstützung der Inklusion behinderter Kinder und Jugendlicher, so wie sie die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vorsieht. Er wies gleichzeitig darauf hin, dass die Lebenshilfe sich nunmehr seit mehr als 50 Jahren für dieses Ziel auch in Bielefeld engagiert.

„Theater ist Leben!“, meinte Niederschelp weiter. Und die Schule Am Möllerstift werde auch weiterhin Theater machen. „Nur, Sie merken es, wir brauchen dafür eine neue, große Mehrzweckhalle“, betonte Heinz-Joachim Niederschelp an das Publikum gewandt, das sich leicht schwitzend auf den Bänken drängte. Die Planungen für den Umbau der Schule Am Möllerstift sind bereits in vollem Gange.

„Oscars“ für alle
Das ganze Theater hätte es aber ohne einen Mann gar nicht gegeben: Rainer Koßler. Als geistiger Vater und Organisator bis heute, moderierte er locker durch den Abend und verteilte die von den Schülern der Berufsbildungsstufe gefertigten „Oscars“ an alle Akteure. Der Lehrer vergaß nicht darauf hinzuweisen, dass der Erfolg „seiner“ Schwarzlichttheatertage nur durch die Unterstützung eines tollen Teams, nämlich seiner Kollegen und Kolleginnen möglich geworden ist. Die brachten „ihrem“ Rainer zu Ehren ein stimmungsvolles Ständchen, unterstützt von einem Chor aus bunten „Schwarzlichtwürmern“.

Im Publikum saß auch lokale und überregionale Prominenz wie zum Beispiel der Dezernent für Förderschulen bei der Bezirksregierung Detmold, Siegfried Lieske. Grußworte mit den besten Wünschen kamen von NRW-Schulministerin Barbara Sommer und Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen.

Bielefelder Integrationsunternehmen auf der 1. Integrationsmesse in Westfalen-Lippe
Wenn Unternehmen Gutes tun
Es handelte sich um eine Premiere: Zum ersten Mal fand in der Region Westfalen-Lippe eine Integrationsmesse statt. Unter den etwa 80 teilnehmenden Firmen befanden sich auch drei Integrationsunternehmen der Bielefelder Werkhaus GmbH, die Menschen mit und ohne Behinderung eine Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt bieten. Teuto InServ, Objects InServ und Catering & mehr stellten auf der Schau am 24. März in Münster das breite Spektrum ihres Leistungsangebots vor.

Die Integrationsmesse geht auf eine Initiative des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) zurück. Ziel ist es, den unterschiedlichen Integrationsfirmen aus der Region ein breites, öffentliches Forum zu bieten. Auf der Messe ging es aber nicht nur um Präsentation, sondern auch um handfeste Information. Verschiedene Workshops und Vorträge befassten sich zum Beispiel mit betriebswirtschaftlichen Themen, angefangen von der Gründung von Integrationsfirmen über steuerrechtliche Fragen bis hin zu Marketingkonzepten. Außerdem berichteten Geschäftsführer von Integrationsfirmen von ihren praktischen Erfahrungen, Fördergeber stellten ihre Leistungsmöglichkeiten dar und Beratungsfirmen präsentierten ihren Service.

Wie alle anderen
Eine „tolle Idee“ nannte der Geschäftsführer der Werkhaus GmbH, Burkhard Herden, die Messe. Es sei wichtig, dass mehr Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt würden, also einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung beispielsweise in einem Integrationsunternehmen nachgehen.

Die Unternehmen der Bielefelder Werkhaus GmbH sind seit 2001 erfolgreich als wirtschaftlich und rechtlich selbstständige Unternehmen am Markt aktiv. Die Firma Teuto InServ GmbH ist ein Industriedienstleister mit dem Fertigungsschwerpunkt Metall, Objects InServ GmbH hat sich auf die professionelle Gebäudereinigung und deren Management spezialisiert. Dienstleistungen rund um die Betriebsgastronomie und das Catering bietet Catering & mehr GmbH. Wie alle anderen Unternehmen unterliegen sie den allgemeinen Markt- und Wettbewerbsbedingungen und erhalten nicht mehr Unterstützung als andere.

Reges Interesse
Ob es nun die neue Laserbeschriftungsanlage war, der industrielle Staubsauger oder die Waffeln am Stiel ─ an dem Angebot von Teuto InServ, Objects InServ und Catering & mehr herrschte reges Interesse. Erste geschäftliche Kontakte wurden geknüpft, aber es ging zum Beispiel auch um Fragen der Ausbildung von behinderten Menschen.

In Westfalen-Lippe gibt es seit den 80er Jahren Integrationsfirmen. Nach Informationen des LWL ist ihre Zahl in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Dazu mag auch das NRW-Landesprogramm „Integration unternehmen!“ beigetragen haben, das 2008 gestartet wurde. „Es handelt sich nicht um soziale Wohlfahrt“, meinte LWL-Direktor Wolfgang Kirsch in seiner Eröffnungsrede. Die Kommunen zahlten nur den Ausgleich bei einem besonders hohen Aufwand, der bei der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung erforderlich ist. Er wünschte den Integrationsunternehmen viel Erfolg nach dem Motto „Wir unternehmen Gutes.“

Am 21. März war Welt-Down-Syndrom-Tag
„Jetzt ist alles gut.“
Lebenshilfe Bielefeld bietet Betroffenen umfassendes Angebot

Zunächst war nur die Ungewissheit nach der Geburt. Die Hebamme machte Andeutungen, die Kinderärztin äußerte sich nicht eindeutig. Bis dann die endgültige Diagnose kam: „Ihr Kind hat das Down-Syndrom.“ Für viele Eltern ist es erst einmal ein Schock, den sie nur langsam verarbeiten können. „Warum wir?“ ist eine häufige Frage, die sie sich stellen. Die Lebenshilfe Bielefeld bietet Kindern mit Down-Syndrom und ihren Eltern Rat, Unterstützung und ein umfassendes Betreuungsangebot.

Lars ist ein fröhlicher kleiner Kerl. Der Sechsjährige reitet auf dem Norweger „Kalle“, mal freihändig, mal auf dem Rücken liegend. Er lacht und schreit vor Vergnügen, als das gutmütige Pferd ihn durch die Reithalle schaukelt. „Man hat immer noch gehofft“, sagt seine Mutter, Ulrike Finke-Hellbusch. Als sie und ihr Mann fünf Wochen nach Lars’ Geburt von seinem genetischen Defekt erfuhren, seien sie gefasst gewesen. Geweint habe sie schon ein paar Mal, aber sie habe sich gesagt: „Lars kann das, was andere Babys auch können. Er wird alles noch lernen.“

„Man kann ihm nicht böse sein.“
Aber eben alles langsamer. Im Vergleich zu anderen weisen Kinder mit Down-Syndrom eine verzögerte Entwicklung auf. Ihre geistige und körperliche Beeinträchtigung kann individuell ganz unterschiedlich sein. Wenn Down-Syndrom-Kinder entsprechend gefördert werden, kommen sie in einem „normalen“ Umfeld gut zurecht. Auf jeden Fall brauchen sie mehr Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit als andere.

Denn Down-Syndrom-Kinder können störrisch sein. Nach der Reittherapie möchte Lars nicht sofort gehen, der Trecker nebenan ist viel zu interessant. Mutter Ulrike spricht geduldig auf ihn ein, Lars protestiert laut. Schließlich holt sie ihn von dem hohen Fahrzeug herunter und nimmt ihn auf den Arm. Lars schmollt erst, aber seine Mutter weiß ihn liebevoll mit viel Humor und Gelassenheit zu locken, und bald ist die gute Laune wieder da. „Man kann ihm einfach nicht böse sein“, meint sie.

Kein besonderer Status
Es sind das gewinnende Lachen, die Fröhlichkeit und Offenheit dieser Kinder, die die Eltern für vieles entschädigen. Die kleine Amine kennt keine Scheu, ist neugierig und verschmust. Als sie vor fast fünf Jahren geboren wurde, war es für ihre Mutter Zeynep Öngün ein Schock, ihr Mann sei sehr traurig gewesen. „Ich hatte drei Monate lang Depressionen, konnte nur weinen, nichts essen“, erzählt die zierliche 38-Jährige. Immer wieder habe sie sich gefragt, welchen Fehler sie gemacht habe, dass sie ein behindertes Kind bekommen habe. „Aber Gott ist groß. Er hat uns Amine gegeben, um zu sehen, ob wir sie lieben können.“

Geliebt habe sie ihre kleine Tochter von Beginn an, trotzdem war da immer auch die Trauer. Es habe ungefähr ein Jahr gedauert, bevor sie Amine aus vollem Herzen akzeptiert habe, sagt Mutter Zeynep. Dabei hätten ihr auch die Familie und Freunde sehr geholfen. „Jetzt ist alles in Ordnung“, sagt sie und drückt Amine fest an sich. Obwohl oder gerade weil die Vierjährige behindert ist, hat sie keinen besonderen Status in ihrer Familie. Sie soll ganz normal aufwachsen wie ihre anderen beiden Geschwister.

Ein Stück Normalität
Inzwischen ist für beide Familien der Alltag mit ihren ganz besonderen Kindern normal und selbstverständlich geworden. „Ich denke, es ist leichter, wenn das Kind von Geburt an behindert ist. Auf diese Weise wächst man als Eltern und Familie in diese Aufgabe hinein. Nur der Betreuungsaufwand ist größer“, meint Ulrike Finke-Hellbusch. „Ich auf jeden Fall fühle mich ganz und gar nicht als Mutter mit einem schrecklichen Schicksal.“

Ein Stück Normalität für Lars und Amine ist auch die Wirbelwind-Kindertagesstätte der Lebenshilfe Bielefeld. In den integrativen Gruppen werden die beiden zusammen mit nicht behinderten Kindern betreut und intensiv gefördert. Ihre Eltern wissen ihre Kinder hier gut aufgehoben. Und was die Zukunft bringt, das wird man sehen. Einen Beruf ergreifen, selbstständig sein ─ das wünschen sie sich, so wie alle Eltern auch, ob ihre Kinder nun das Down-Syndrom haben oder nicht.

Kleine Genießer
Das Naschen ist beim Backen immer noch das Schönste. So sehen das auch Levi (6), Nisanur (4), Nike(4) und Karoline (4, v.l.). Auch wenn es sich nicht um einen süßen Kuchen-, sondern um einen Teig für ein herzhaftes Sesamknäckebrot handelt. „Brotbacken“ hieß nämlich das neueste Projekt der Wirbelwind-Kindertagesstätte, an dem zwölf Kinder aus den integrativen Gruppen mit und ohne Behinderung teilnahmen. Zuerst kam die Theorie: Anhand von Büchern und Filmen lernten die Kinder alles rund ums Brot, angefangen beim Getreide bis zu den fertigen, vielfältigen Produkten. Natürlich war die Praxis viel spannender, als unter den fleißigen und klebrigen kleinen Händen Weizen- und Fladenbrote entstanden, leckere Vollkornbrötchen und knusprige Brezeln. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Mischen, Kneten und Probieren; unter pädagogischem Aspekt heißt das: Förderung von Sensorik und Geschmack. Und noch etwas war wichtig: „Die Kinder lernen, stolz zu sein auf das, was sie selber gemacht haben und was sie hinterher mit Genuss verspeisen können.“ Selbst gemacht schmeckt eben immer noch am besten.
Werkhaus GmbH bietet neuen Service mit Stickmaschine
Tausend Stiche in der Minute
Das ist mit der Hand nicht zu überbieten: Maximal tausend Stiche in der Minute schafft die neue Profi-Stickmaschine, die neueste Investition der Werkhaus GmbH. Logos, Bilder oder Schriftzüge in allen erdenklichen Variationen und nach kundenspezifischen Vorgaben stichelt das kompakte Stickwunder vollautomatisch auf unterschiedlichste Stoffe. Mit der aktuellen Anschaffung bietet die Werkhaus GmbH seit kurzem einen ganz neuen Service an.

Petra Schübli, Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in der Werkhaus-Wäscherei, ist für die neue Stickmaschine zuständig. „Es macht sehr viel Spaß mit ihr zu arbeiten. Die Maschine lässt sich gut bedienen“, erklärt die 39-Jährige. Die digitalen Vorlagen erhält sie aus der Arbeitsvorbereitung. Dort „übersetzt“ Heinz-Dieter Scholz die von den Kunden gelieferten Motive in computerlesbare Daten, die von der Maschine anschließend verarbeitet werden.

Mithilfe eines Touchscreens stellt Petra Schübli die einzelnen Parameter wie zum Beispiel Art des Stichs und Geschwindigkeit ein. Motive mit einer maximalen Größe von 20 mal 30 Zentimetern sind möglich. Für einen handtellergroßen Pferdekopf zum Beispiel benötigt die Maschine 14 000 Stiche und sieben Farben. Nach einer knappen halben Stunde ist das Motiv fertig.

Die Qualität des Ergebnisses ist abhängig von der digitalen Vorlage. Für die Realisierung steht eine breite Palette von farbigen Garnen zur Verfügung. Darunter gibt es auch besondere Ausführungen wie zum Beispiel Metallic-, fluoreszierende oder so genannte Luna-Garne, die im Dunkeln leuchten ─ und sehr beliebt sind bei jugendlichen Disco-Besuchern. Sechs Farben kann die Maschine auf einmal verarbeiten; bei einer größeren Zahl muss umgespannt werden.

Nahezu alle Stoffe bestickt die Maschine auf diese Weise schnell und präzise: Baumwolle, Viskose oder Polarfleece beispielsweise. Taschen, T-Shirts, Hosenbeine oder auch Baseballkappen erhalten auf diese Weise eine individuelle Verzierung oder Kennzeichnung mit einem Firmenlogo. Die Stickerei kann aber auch nützlich sein: Westen oder andere Kleidungsstücke mit reflektierendem Garn bestickt, erhöhen die Sicherheit. Aufträge ab einer Stückzahl von 1 sind problemlos möglich.

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