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| Sommerfest der Bielefelder Werkhaus GmbH - „Wolfgang Petry“ feierte mit |
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ACHTUNG, DOPPELGÄNGER:
Nicht Schlagersänger Wolfgang Petry stand hier am vergangenen Freitag beim traditionellen Sommerfest der Werkhaus GmbH auf der
Bühne, sondern ein Double (Armin Eichenhart). Die rund 300 Besucher ließen sich aber auch vom Petry-Imitator zu einer ausgelassenen
Stimmung hinreißen, wie man sieht.
Zum Sommerfest eingeladen hatte die Elternvertretung der Werkhaus GmbH, einem Tochterunternehmen der Stiftung Lebenshilfe.
Die behinderten Menschen feierten zusammen mit ihren Eltern, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen auf dem Gelände der
Stiftung Lebenshilfe „Am Möllerstift“ in Brackwede. Bei wunderschönem Sonnenschein tanzten sie zu den schwungvollen Rhythmen,
genossen die Kutschfahrten rund um’s Gelände, versuchten sich beim Pfeilewerfen, beim Torwandschießen oder nahmen am
Ballonwettbewerb teil. |
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| Kochen in XXL |
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Wenn Dominik Schüler einen Salat zubereitet, sieht das so aus: Er putzt 40 Kilogramm Gurken, zehn Kilogramm Paprika und
schneidet noch einmal 40 Kilogramm Tomaten. Nicht nur die Mengen sind ungewöhnlich, auch das Unternehmen, in dem Dominik
seit dem 1. August seine Ausbildung zum Teil- beziehungsweise Beikoch macht. Catering & mehr ist ein Integrationsunternehmen
der Lebenshilfe Bielefeld, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Und auch Dominik ist etwas Besonderes : Der 17-Jährige ist lernbehindert und der erste und bisher einzige Auszubildende
von Catering & mehr.
Dominiks Arbeitsalltag beginnt um sieben Uhr morgens. Dann ist er bereits seit zweieinhalb Stunden auf den Beinen, um mit
dem Bus von Bad Salzuflen nach Bielefeld-Oldentrup zu fahren. Hier, im Industriegebiet, liegt das Bistro „zuTisch“. Die
ersten Gäste, meist Fahrer von Kurierdiensten, frühstücken oder nehmen eilig einen Coffee to go. Dominik bereitet hinten
in der großen Küche eines der zwei Mittagessen für heute vor: Rindergulasch mit Pilzen, Spätzle und Gemüse. Der 17-Jährige,
in weißer Jacke und weißer Hose, geht in den angrenzenden Vorratsraum. Hier gibt es alles in XXL: Zimt oder Paprika „edelsüß“
in Ein-Kilo-Packungen, etliche Liter Speiseöl, Oliven, Puddingpulver oder Mandarinen in Dosen so groß wie Farbeimer. Für
den zwei Meter großen Azubi ist es ein Leichtes, kiloschwere Packungen mit Reis oder Nudeln vom obersten Regal zu holen.
Das Gulasch köchelt inzwischen im 150-Liter-Kessel vor sich hin.
„Schon während meiner Praktika hat mir die Arbeit im Bistro
sehr viel Spaß gemacht.“ Die Albatros-Schule in Senne, eine Förderschule, hat er im vergangenen Jahr abgeschlossen. Zurzeit
besucht er neben seiner betrieblichen Ausbildung das Kerschensteiner Berufskolleg in Bethel. Dominik zerschneidet gerade die
Wassermelonen, die es zum Dessert geben soll. „Das gefällt mir am Besten: Wenn ich von der Melone naschen darf“, meint er und
schiebt die roten Fruchtwürfel in einen Behälter. Die Kollegen kommen vorbei und nehmen eine Kostprobe. „Ständige Qualitätskontrolle“
nennt das Heinz-Jürgen Junker. Er ist Geschäftsführer von Catering & mehr und Küchenmeister. „Dominik macht seine Sache sehr gut.
Wir sind sehr zufrieden mit ihm.“ Insgesamt sind 21 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in dem Unternehmen beschäftigt, davon neun
mit Handicap, das heißt, sie sind lern- oder körperbehindert.
Inzwischen ist es zehn Uhr geworden. Das Rindergulasch wartet fertig verpackt in Thermobehältern auf seine Auslieferung. Es geht
zunächst nach Herford. Dort versorgt Catering & mehr die Werkstätten der Lebenshilfe Herford und einen Kindergarten. Mit der
zweiten Auslieferung werden die Werkstätten, Kindergärten und die Schule der Lebenshilfe in Bielefeld sowie die Mamre-Patmos-Förderschule
in Bethel versorgt. „Zusammen mit den Mahlzeiten, die im Bistro angeboten werden, sind es in Spitzenzeiten bis zu 1200 Essen täglich,
die wir zubereiten“, erklärt Heinz-Jürgen Junker.
Dort, im Bistro, essen jetzt die Angestellten der umliegenden Betriebe wie Schüco, MAN oder Buderus zu Mittag. Arbeiter und Angestellte,
viele „aus der Teppichetage“, wie Küchenmeister Junker sie nennt. Catering & mehr liefert aber auch außer Haus, privat und an Firmen,
in der Woche und an Wochenenden, regulär und zu besonderen Anläsen. „Die Leute wissen entweder, was sie haben wollen, oder sie wissen,
wie viel sie ausgeben wollen. Dann machen wir gerne Vorschläge.“
Während im Bistro gegessen wird, macht sich Dominik daran, die XXL-Kessel und -pfannen zu reinigen, den Boden zu säubern. Hygiene wird
groß geschrieben. Nach jedem Arbeitsgang beispielsweise müssen sich die Mitarbeiter die Hände waschen und desinfizieren. Neben der
Reinigung steht auch das Vorbereiten der Essen für den kommenden Tag auf dem Plan: Quarkspeisen anrühren oder die 580 Rouladen in
die mannshohen Öfen schieben. Um 16 Uhr ist alles vorbei. Dominik fährt mit dem Bus nach Hause zu seinen Eltern und Hund „Belmondo“.
Seine Mutter wartet schon mit dem Essen auf ihn. Denn noch lässt der Jung-Koch sich selber bekochen. Aber das wird sich sicherlich
bald ändern. |
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| Mit Präzision gegen die Krise |
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Die Werkhaus GmbH Bielefeld bietet ihren Kunden seit Anfang September einen neuen Service: das hoch präzise Vermessen von
Metall- oder Kunststoffprodukten. Möglich wird diese Dienstleistung durch eine leistungsstarke 3D-Koordinatenmessmaschine.
Auf einer Länge von 350 Millimetern kann die Hightech-Anlage Abweichungen von bis zu 2 Tausendstel Millimetern messen.
Zum Vergleich: Ein Stück Alufolie ist 10 bis 15 Tausendstel Millimeter „dick“.
„Mit der neuen Maschine sind wir in der Lage, schnell und zuverlässig komplexe Metall- oder Kunststoffprodukte mit höchster
Präzision zu vermessen“, erklärt Werkhaus-Betriebsleiter Ralf Siewert. Diese Teile werden zunächst in den CNC-Bearbeitungszentren
der Werkhaus-Betriebsstätte in Brackwede hergestellt. Aktuell sind es Elemente von Anhängerkupplungen namhafter Hersteller.
„Mit unseren bisherigen Mitteln stießen wir bei solchen komplexen Teilen an die Grenzen der Messtoleranz“, meint Ralf Siewert.
„Deshalb mussten wir die Elemente bisher zum Vermessen außer Haus geben. Das nahm immer einige Tage in Anspruch.“
Schneller ist das Werkhaus-Unternehmen jetzt mit seiner
eigenen Maschine. Die neue Anlage wird von drei eigens geschulten Mitarbeitern bedient, die für jede einzelne Produktgruppe
zunächst ein individuelles Computerprogramm schreiben. Dafür werden mit dem Messtaster wenige Basispunkte angefahren und
vermessen. Die so erhaltenen Daten werden an den Computer übermittelt, der daraus ein genaues Messprotokoll erstellt. Die
darin erfassten Werte werden anschließend mit den Vorgaben des Kunden verglichen. „Mit unserer neuen Anlage haben wir unsere
Kapazitäten erweitert und können dadurch flexibler auf Kundenanforderungen reagieren“, erklärt Werkhaus-Betriebsleiter Siewert
einen weiteren Vorteil der Neu-Investition.
Steuern lässt sich die Maschine anhand des Computers oder mit einem Einhand-Joystick. Sowohl der Messtisch als auch die Y-
und die Z-Achse (Messtaster) sind aus massivem, thermisch stabilem Granit, der sich bei Temperaturschwankungen nicht verzieht
und deshalb stabile Messwerte liefert. Zusätzlich wurde der Raum klimatisiert. Die Anlage kann Metall- oder Kunststoffteile
mit einer maximalen Größe von 1.000 x 700 x 500 Millimetern vermessen und ist weitgehend wartungsfrei. |
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| Das erste Lagerfeuer in diesem Jahr |
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Auch Marshmallows grillen will gelernt sein. Die Kinder des Wirbelwind Kindergartens Leipziger Straße brauchten dafür noch ab und zu
die Hilfestellung von Mama oder Papa.
Der Kindergarten, eine Einrichtung der Stiftung Lebenshilfe für Kinder mit und ohne Behinderungen,
hatte am Mittwoch, 30.9.2009 zum ersten Lagerfeuer in diesem Jahr auf dem Gelände der Lebenshilfe Am Möllerstift eingeladen.
Trotz Nieselregens hatte Kindergarten-Leiterin Alexandra Dreessen das prasselnde Feuer bald entfacht. Die Grillstöcke wurden kurzerhand
aus Weidenruten geschnitzt und los ging’s, so auch für Ibrahim, Tim, Lorena und Henri. Neben Marshmallows grillten die fünfzehn
kleinen Wirbelwinde auch leckeres Stockbrot, für die fröstelnden elf Eltern gab es Kaffee und Tee. Der Wirbelwind Kindergarten lädt jeden
letzten Mittwoch im Monat Eltern und Kinder zu einer gemeinsamen Aktion ein. Dann wird gebastelt, geklönt oder gespielt. |
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| Regionaler, kostenloser Online-Flohmarkt nur für "Kinderkram" |
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Seit einigen Tagen gibt es für Eltern aus Bielefeld eine neue Internet-Seite:www.kinderkram-bi.de
In diesem regionalen, kostenlosen Online-Flohmarkt nur für "Kinderkram" können Eltern gebrauchtes Spielzeug, Kleidung, Kindermöbel,
Kinderfahrzeuge, Autositze etc. zum Verkauf anbieten oder natürlich günstig kaufen.
Versandkosten entfallen da auf der Seite nur Anbieter aus Bielefeld sind. Dadurch kann man auch problemlos sperrige Sachen (z.B. Fahrräder,
Kinderzimmermöbel, Laufstall etc.) verkaufen. Durch kurze Wege zum Anbieter hat der Käufer die Möglichkeit, sich den Artikel anzugucken
und über den Preis zu reden (nicht ersteigern).
Mit dabei ist eine Basare-Seite auf der Kindergarten-Basare und Flohmärkte eingetragen werden können. |
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