Newsletter Lebenshilfe Bielefeld 1/09
Themen:
Herzlich Willkommen zur 1. Ausgabe des Newsletters der Lebenshilfe Bielefeld

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir freuen uns, Ihnen heute unseren Newsletter zum ersten Mal übersenden zu können. Wir wollen Sie damit zukünftig zeitnah über aktuelle Dinge informieren. Es wird deshalb zunächst keinen festen Versandrhythmus geben.

Bis auf Weiteres werden wir aus allen Bereichen informieren, gesonderte Ausgaben für einzelne Einrichtungen sind jedoch auch angedacht.

Wir freuen uns über Anregungen aus dem Leserkreis und hoffen, dass Ihnen unser erster Newsletter zusagt. Für Rückmeldungen können Sie folgende Email-Adresse nutzen: info@lebenshilfe-bielefeld.de.

Viel Spass beim Lesen.


Die Lösung für Sprachbarrieren

Türkischsprachige Mitarbeiterin bei der Frühförderung in der Friedensstraße

Nimet Sürmeli heißt die neue Mitarbeiterin der Frühförderung in der Friedensstraße. Rein äußerlich eine junge hübsche Frau türkischer Abstammung und das ist der entscheidende Vorteil, den sie mitbringt: Sie erleichtert türkischen Familien den Zugang zur Frühförderung , da die Sprachschwierigkeiten wegfallen. „Sonst war es oft so, dass die Kinder für die Eltern gedolmetscht haben, aber das ist natürlich meist eine Überforderung“, erklärt die Leiterin der Frühförderstelle, Dorlis Grzanna-Coesfeld. „Für die Eltern ist es eine deutliche Entlastung, wenn sie sich mit mir unterhalten können“, sagt Nimet Sürmeli. „Sie fühlen sich verstandener, stellen viele Fragen, die Gespräche sind offener und effektiver. Wenn ich die Diagnostik mache, können mit die Eltern ganz genau die Symptom erklären.“ Zur Frühförderung kommen Kinder, die teilweise schon im Baby-Alter Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten aufweisen. Nimet Sürmeli ist Ergotherapeutin und fördert spielerisch die grob- und feinmotorische Fähigkeiten. Sie ist, davon ist sie überzeugt, auch wegen ihres religiösen Hintergrundes stets ein willkommener Gast in den Familien zu sein“. Einen interessanter Fall hatte die Ergotherapeutin kürzlich zu bearbeiten: Sie sollte herausfinden, ob die kognitive Einschränkung bei einem Kind ganz einfach auf die Sprache zurückzuführen ist. Das war aber eindeutig nicht der Fall. „Mit Frau Sürmeli bieten wir einen ganz besonderen Service“, davon ist die Leiterin der Einrichtung überzeugt. Wer sich informieren möchte: Ambulante Dienste, Frühförder- und Beratungsstelle, Friedenstraße 1 (im 2. Stock, jedoch mit Fahrstuhl).

www.lebenshilfe-bielefeld.de. Telefon: 0521 30 44 213.
Bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, falls niemand da ist, wir rufen zurück.


Ehrenamtliche Hilfe - Das kann ich auch

Teilhabe für alle ist ein Ziel der Lebenshilfe. Dazu brauchen wir Menschen die bereit sind, etwas Zeit für andere zu investieren.

Bei der Lebenshilfe Bielefeld gibt es in vielen Bereichen, vom Kindergarten bis zu den Wohnstätten, Bedarf an ehrenamtlicher Hilfe. Beispielhaft seien genannt das Vorlesen im Kindergarten, das Fahren von unseren Kleinbussen zu Aktivitäten, Spiele spielen, Karten spielen, Ausflugsbegleitung zur Unterstützung der Rolli-Fahrer,...

Wir freuen uns, schon einige Personen dafür gewonnen zu haben, jedoch ist der Bedarf größer als die Nachfrage. Wenn Sie also etwas Zeit erübrigen können oder jemanden kennen, der etwas Zeit spenden möchte, informieren Sie uns. Unsere Telefonzentrale nimmt gerne die Kontaktdaten auf, damit wir uns mit Ihnen in Verbindung setzen können. Sie erreichen uns unter: Tel. 0521-447080.

Trauen Sie sich. (Andere haben es auch getan.)


Mehr Platz für Wirbelwind

Betreuung auch für 2-jährige Kinder möglich

Nun ist es geschafft – die Baustelle am Wirbelwind ist einem modernen lichtdurchfluteten Anbau gewichen. Dieses Ereignis feierten die kleinen Wirbelwinde mit geschminkten Gesichtern, bunten Luftballons und einer kleinen Gesangseinlage.

Dank einer großzügigen Spende des Unternehmers Ernst-August Baumgarte (links) konnte das Projekt Mehrzweckraum realisiert werden. Der Raum sollte in seiner ursprünglichen Planung für Veranstaltungen und das Elterncafé des Familienzentrums genutzt werden. Nach den Sommerferien wird er jedoch einem anderen „Mehrzweck“ dienen. Auf Grund eines erhöhten Betreuungsbedarfes finden dort ab August elf Mädchen und Jungen ihre neue Gruppe.

Einmal mehr hat die Lebenshilfe damit flexibel auf sich ändernde Situationen reagiert.


Persönliche Schulbegleitung

Dieses neue Angebot der Ambulanten Dienste des e.V. kann ab 1.August genutzt werden.

Es ist eine Einzelbetreuung, die sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung und/oder herausforderndem Verhalten richtet. Durch diese Begleitung wird die Teilnahme am Unterricht in der Schule ermöglicht. Die Schulform spielt dabei keine Rolle. Eine Unterstützung ist bis zum 25.Lebensjahr an Förderschulen möglich.

Geboten werden bspw. Begleitung auf dem Schulweg, Hilfen zur zeitlichen und räumlichen Orientierung, Begleitung in der Pause, Unterstützung bei der Selbstversorgung, Begleitung zu und bei Lerngruppen, Begleitung und indivuelle Assistenz bei Ausflügen, Klassenfahrten, und, und, und...

Bei Interesse und Bedarf nehmen Sie bitte Kontakt mit Frau Grzanna-Coesfeld vom Lebenshilfe-Center auf (Friedenstrasse 1, Tel. 0521-304420) oder mit der jeweiligen Schule.


Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Ambulanten Dienste des e.V. haben seit Kurzem eine Vereinbarung mit der Stadt Bielefeld, die eine weitere zusätzliche Hilfe beinhaltet.

Zielgruppe dieses Angebotes sind Familien mit emotionalen und sozialen Problemen mit behinderten oder entwicklungsauffälligen Kindern.

Das ambulante Hilfsangebot wird als aufsuchende Hilfe überwiegend im Lebensumfeld des Kindes bzw. der Familie erbracht. Konfliktsituationen werden benannt und gemeinsam Lösungen erarbeitet.

Interessenten wenden sich bitte an Frau Grzanna-Coesfeld, im Lebenshilfe-Center in der Friedenstrasse 1 (Tel. 0521- 304420).


Werkhaus Team beim 4. Integrativen Drachenbootrennen auf dem Baldeneysee

Am 26.06.2009 war es wieder soweit: Are you ready- Attention- Go!
Das ist das Startkommando bei einem professionellen Drachenbootrennen.

Unsere Mannschaft aus der Werkstatt, die „Teutokiller“, haben zum 3. Mal an dem Wettstreit auf dem Baldeneysee in Essen teilgenommen. Das Rennen wurde vom Franz Saales Haus in Essen ausgerichtet und vom DLRG unterstützt. Wie auch in den letzten Jahren, war der Tag super organisiert. Es waren 28 integrative Teams am Start und jedes Team hatte einen eigenen Pavillon, Getränke und Mittagessen.

Wir sind direkt morgens um 6.00 Uhr vom Hof der Betriebsstätte Brackwede mit unseren Craftern und viel guter Stimmung losgefahren. Neben der Mannschaft, die aus 20 Paddlern und einem Trommler besteht, haben uns auch div. Schlachtenbummler begleitet. Natürlich haben wir uns auch in diesem Jahr gut auf das Rennen vorbereitet. Bei 4 Trainingsterminen auf der Werre beim Herforder Kanu-Club und am 23.06.09 auf der Ruhr beim TV Kupferdreh, haben wir uns auf das Rennen vorbereitet. Das Wichtigste bei einem Drachenbootrennen ist die Gemeinsamkeit des Teams. Wenn jeder Einzelne so schnell wie möglich paddelt, bewegt sich das Boot kaum nach vorne. Es gilt einen gemeinsamen Paddelrhythmus zu finden, so dass möglichst alle gleichzeitig das Paddel ins Wasser stechen. Diesen Rhythmus muss man dann nur noch die 250 Meter lange Rennstrecke durchhalten, ohne sich von den anderen Teams auf der Rennstrecke aus dem Takt bringen zu lassen. Eine spannende Angelegenheit!

Um kurz vor Zehn Uhr wurden wir zum 1.Qualifikationslauf aufgerufen. Neben uns waren noch 3 andere Teams am Start. Diesen und den 2. Qualifikationslauf nutzten wir um uns möglichst gut für die Finals zu platzieren. Zugegeben, im 1. Lauf erreichten wir das Ziel lediglich als drittes Boot in 1:22,5 Minuten. Mit einigen Dosen „Red Bull“ und div. „Marsriegeln“ als Aufputschmittel im Bauch, holten wir im 2. Qualifikationslauf dann den zweiten Platz in unserer bisherigen Bestzeit von 1:22,2 Minuten.

Nach einer entspannten Mittagspause mit Erbsensuppe und einer Musik- und Tanzeinlage ging es los mit den Finalläufen. In den Qualifikationsläufen der 28 startenden Teams gab es große Zeitunterschiede, so dass man in seiner Zeitklasse einen Finallauf bestritt. Wir haben unser Schlußrennen im B-Finale des Winners - Cup bestritten. Der Finallauf war von Aufregung und Kampfgeist geprägt. Unser Boot lag sehr gut im Wasser, wir konnten uns nochmals steigern und mit 1:21,1 Minuten erreichten einen guten 2. Platz im Finale. Nach einem super Tag am Baldeneysee in Essen erreichten wir gegen 20.00 Uhr wieder die Werkstatt.


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